Die KI-Nutzung Deutschland wächst weiter: Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen Künstliche Intelligenz (KI) im Alltag. Das zeigt eine aktuelle Erhebung des Digitalverbands Bitkom. Danach setzt inzwischen jede und jeder Dritte (34 Prozent) KI mindestens einmal pro Woche ein, 15 Prozent sogar täglich. Insgesamt nutzen 58 Prozent der Menschen ab 16 Jahren KI zumindest gelegentlich.
Wer KI (noch) nicht nutzt, tut dies laut Bitkom selten aus grundsätzlicher Ablehnung: Nur 13 Prozent der Nicht-Nutzenden bezeichnen sich als echte KI-Gegner. Viel häufiger fehlt schlicht das Vertrauen (44 Prozent), oder die Menschen sehen für sich keinen Bedarf (36 Prozent). Rund jeder Fünfte kennt keine passenden Anwendungen oder traut sich das technische Wissen nicht zu.
Bei den Sorgen steht laut einer weiteren Bitkom-Erhebung ein Thema ganz oben: 52 Prozent der Befragten wünschen sich klarere Regeln und mehr Kontrolle für KI. Fast ebenso viele empfinden KI als undurchsichtig oder sorgen sich um ihre Daten.
Gleichzeitig überwiegt die Zuversicht: 69 Prozent sehen in KI eher eine Chance als eine Gefahr. Bei Menschen über 65 Jahren ist diese Zuversicht mit 58 Prozent etwas geringer – hier sehen 37 Prozent KI eher als Gefahr.
Das Wichtigste in Kürze: Ein Drittel der Menschen in Deutschland nutzt KI schon wöchentlich, mehr als die Hälfte zumindest gelegentlich. Die größte Sorge ist fehlende Regulierung. Wer noch zögert, tut dies meist aus Vorsicht und nicht aus grundsätzlicher Ablehnung – ein gutes Zeichen, denn Vorsicht lässt sich mit guten Erklärungen abbauen.
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